Viqoy – fast food mal anders!

Am Bahnhof München-Pasing in den Hofgärten gibt es ein neues Restaurant namens Viqoy.
Wir haben den Laden gleich an einem der ersten Tage unter die Lupe genommen und waren nun noch einmal zur Presseveranstaltung eingeladen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, einen gemeinsamen Artikel über unser neues Lieblingsrestaurant in Pasing zu schreiben.
Wir, das heißt: Sunny von den Veganchicks und Ruben der lernende Veganer.

Das Viqoy ist ein modern gestaltetes Restaurant, das es sich vor allem zur Aufgabe gemacht, gesunde Gerichte in kurzer Zeit zubereiten, Inhalts- und Nährstoffe so exakt wie möglich für die Gäste einsehbar zu machen und dafür Preise zu verlangen, die sich jeder leisten kann. „VIQOY“ steht dabei für „VItal Quality food to enjOY“.

Was das Restraurant für uns und unsere Blogs so interessant macht ist die Tatsache, dass die Hälfte der sechs Hauptgerichte hier vegan sind und durch ein Blümchen auf der Karte auch eindeutig so gekennzeichnet sind. Wobei von den anderen Hauptgerichten zwei „nur“ aufgrund von Honig unvegan sind, lediglich eines enthält Frischkäse.
Wo bleibt da das Fleisch?
Ohne, dass wir uns anfänglich als Pflanzenesser outen, erklärt man uns stolz: „Gemüse ist bei uns der Star. Fleisch ist nur eine optionale Beilage.“ Und selbst bei den Beilagen finden wir ein veganes Spießchen mit geräuchertem Tofu (2,60 Euro) und sind uns in dem Punkt absolut einig, es ist der wohlschmeckendste Tofu, den wir seit langer Zeit gegessen haben. Bevor der Räuchertofu auf der Grillplatte landet – natürlich separat vom Fleisch – wird er im Viqoy noch raffiniert gewürzt. In Kombination mit z.B. einem „Sonnenschein-VIQOY“ (Zucchini, Tomate, Olive) für 7,90 Euro, für Veganer je nach Wahl mit Baby-Salzkartoffeln, Couscous in Tomatenfond oder Reis in Kräuterfond, macht das schon sehr zufrieden und satt.

Da wir beim Presseevent schon alle veganen „Viqoys“ testen durften freuen wir uns sagen zu können, dass uns alle geschmeckt haben. Aber auch die super lecker angemachten Salate hervorragend geschmeckt haben. Nur bei der veganen Suppe haben sich unsere Geschmäcker unterschieden.

Dessert gibt es leider bislang noch keines für Veganer auf der Karte, aber die Geschäftsführerin hat uns den Tipp gegeben, dass im Frühstück – welches ab nächster Woche dann wohl den ganzen Tag über erhältlich ist – ein Obstsalat angeboten wird, der ja ebenfalls als Nachtisch genossen werden kann. * we like *

Vor dem Bezahlen steht im Restaurant noch ein Info-Terminal für alle Gäste zur Verfügung, die genau auf ihre Ernährung achten. Mittels Chip-Karte erfährt der Gast hier nicht nur die Kalorienzahl seiner konsumierten Gerichte und Getränke, sondern zum Beispiel auch Salz- und Eiweißgehalt sowie die konsumierten Kalorien. Wer sich an Werte aus einem Ernährungsplan halten möchte, kann also nach dem Frühstück zum Beispiel den ersten Eiweißverbrauch des Tages begutachten und die weitere Ernährung an diesem Tag dementsprechend anpassen.

Die Markierungen der Speisekarte zeigen übrigens nicht nur vegane Speisen an, sondern auch glutenfreie sowie laktosefreie und ist somit auch für Allergiker interessant.

Apropos Frühstück: Wir haben es zwar noch nicht probiert, da das Frühstück erst ab kommender Woche regulär angeboten wird; die Karte kennen wir aber schon, und sie ist ebenso veganfreundlich gestaltet wie die normale Speisekarte: Müsli (3,20 Euro), Cornflakes (2,80 Euro), frische Früchte nach Saison, alles mit Sojamilch erhältlich. Wer es eilig hat, kann die Speisen auch für ein geringes Pfand in niedlichen Gläschen mitnehmen, und natürlich gibt es ein Bonusprogramm, mit dem Stammkunden hin und wieder an einen gratis Espresso kommen.

Vor den Fotos vom Essen möchten wir noch einmal unterstreichen, wie willkommen wir uns als Veganer im Viqoy gefühlt haben. Wir haben fast alle erdenklichen Veganfragen gestellt, dabei auch herausbekommen, dass zum Beispiel die hausgemachten Eistees derzeit noch mit Honig gesüßt werden, und sind dabei auf erstaunlich viel Offenheit und Interesse gestoßen. Man überlegt sich, demnächst einen weiteren Eistee zu anzubieten, der mit Agavendicksaft gesüßt werden könnte, und auch was die Brote im Viqoy angeht, die derzeit noch nicht als vegan gekennzeichnet sind, wurden wir sogar noch einmal freundlich im Rat gebeten – in den kommenden Speisekarten müsste dann auch veganes Brot zu finden sein.
So stellen wir uns den Weg zur modernen Gastronomie vor, die auch Menschen mit Fast-Food-Gewohnheiten anspricht, gemäß dem Motto: „Fast Good statt Fast Food“.
Wir wünschen dem Team für den ersten Laden in München-Pasing alles Gute und hoffen, dass wir uns demnächst auch in einem weiteren Laden in der Münchner Innenstadt zwischendurch vegan bekochen lassen dürfen.

Sunny´s Lieblings Viqoy ist übrigens das “Garten-Viqoy” mit Gurke, Radieschen, Fenchel, Kräuter) für 7,90 Euro. Sowie der leckere bunte Kräuter-Blattsalat mit Radieschen für 3,60 Euro.

Ruben hat das Sonnenschein-Viqoy mit Zucchini und Couscous besonders gefallen.

TIPP: Egal, für welche Version man sich entscheidet: Das zusätzliche Spießchen Tofu muss man auf jeden Fall probieren!

Ihr findet das Viquo übrigens auch auf Facebook, auf Foursquare und auf der eigenen Website http://www.viqoy.de/

Adresse:
Pasinger Hofgärten
Kaflerstraße 2
81241 München

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 08:00 – 23:00 Uhr
So & Feiertag: 09:00 – 22:00 Uhr

4 Antworten so far »

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    […] Meinungen lest ihr hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Und hier ist die […]

  2. 4

    […] Informationen könnt ihr den Blogeinträgen der VeganChicks oder auf ClaudiGoesVegan […]


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