Archive for Juli, 2012

It´s all about a „Frühstücksbrettl“

Juhuuu!!! Die Sunny freut sich so! Warum? Daran will ich Euch heute kurz teilhaben lassen! 🙂

Und zwar dreht sich heute alles um ein paar (genau genommen drei) Frühstücksbrettl! Schon unsere Oma hat immer Frühstücksbrettl gehabt, und diese wurde nicht nur zum Frühstücken, sondern auch fürs Abendbrot verwendet. Teller gabs bei Oma nur fürs Mittagsessen und waren defintiv überbewertet. 😉 Nun ist Oma leider tot und sie fehlt uns sehr, aber was von ihr geblieben ist, ist unsere Liebe zu Brettl (ja – bei uns wird das er durch ein l ersetzt- ihr wisst ja – die Veganchicks san Münch´ner).

Und da stoße ich doch letztens tatsächlich auf einen Onlineshop mit Brettl NUR FÜR UNS!!! Seht selbst:

unglaublich, oder? Ich musste es also kaufen! Und siehe da, es blieb nicht das Einzige!!!

Für männlichen Besuch, habe ich doch gleich mal das „Körnerfresser“-Brettl dazugekauft und auch das Statement Brettl „Vegan“ musste her! Nun bin ich also Besitzerin von drei tollen „Frühstücksbrettl`n“ bei denen jeder gleich weiß, was in in meiner Küche gespielt / gekocht wird!!

Sie machen sich gut in meiner Küche und auf meinem blauen „gute Laune Küchentisch“ oder? Aber als wäre das nicht genug, (gekauft habe ich sie bei DaWanda, zur Lieferung kamen jedoch -siehe Foto 2- jede Menge Visitenkarten) gehe ich heute auf die Homepage www.pflanzenheld.de, und was sehe ich da, das Ganze ist auch noch ein Non-Profit-Projekt! Und 100% des Erlöses dieser Frühstücksbrettchen (um mich mal hochdeutsch auszudrücken) werden an Tierrechts- Organisationen gespendet!!! Ist das nicht toll???

Ihr versteht also, ich MUSSTE über diese Errungenschaft bloggen! 🙂
In wem von Euch also auch ein bisschen Veganchick steckt, oder vielleicht doch ein Körnerfresser, dem sei www.pflanzenheld.de ans Herz gelegt!! 🙂

PS: Doris P. aus Nürnberg (der Kopf hinter Pflanzenheld.de), weiß nichts von diesem Blogeintrag, ich habe keine Kooperation mit ihr, ich habe diese Brettl alle voll bezahlt und mache keine „bezahlte“ Werbung. Sie ist neuerdings sowohl auf FB „Fan“ von Veganchicks und hat auch unseren Blog begutachtet, – aber erst nachdem ich sie auf die Namengleichheit aufmerksam gemacht habe! DANKE DORIS! Ich liebe deine Brettl! Das Veganchick Brettl wird nicht benutzt und bekommt einen Ehrenplatz in meiner Küche & dir weiterhin viel Erfolg!!

Comments (6) »

Viqoy – fast food mal anders!

Am Bahnhof München-Pasing in den Hofgärten gibt es ein neues Restaurant namens Viqoy.
Wir haben den Laden gleich an einem der ersten Tage unter die Lupe genommen und waren nun noch einmal zur Presseveranstaltung eingeladen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, einen gemeinsamen Artikel über unser neues Lieblingsrestaurant in Pasing zu schreiben.
Wir, das heißt: Sunny von den Veganchicks und Ruben der lernende Veganer.

Das Viqoy ist ein modern gestaltetes Restaurant, das es sich vor allem zur Aufgabe gemacht, gesunde Gerichte in kurzer Zeit zubereiten, Inhalts- und Nährstoffe so exakt wie möglich für die Gäste einsehbar zu machen und dafür Preise zu verlangen, die sich jeder leisten kann. „VIQOY“ steht dabei für „VItal Quality food to enjOY“.

Was das Restraurant für uns und unsere Blogs so interessant macht ist die Tatsache, dass die Hälfte der sechs Hauptgerichte hier vegan sind und durch ein Blümchen auf der Karte auch eindeutig so gekennzeichnet sind. Wobei von den anderen Hauptgerichten zwei „nur“ aufgrund von Honig unvegan sind, lediglich eines enthält Frischkäse.
Wo bleibt da das Fleisch?
Ohne, dass wir uns anfänglich als Pflanzenesser outen, erklärt man uns stolz: „Gemüse ist bei uns der Star. Fleisch ist nur eine optionale Beilage.“ Und selbst bei den Beilagen finden wir ein veganes Spießchen mit geräuchertem Tofu (2,60 Euro) und sind uns in dem Punkt absolut einig, es ist der wohlschmeckendste Tofu, den wir seit langer Zeit gegessen haben. Bevor der Räuchertofu auf der Grillplatte landet – natürlich separat vom Fleisch – wird er im Viqoy noch raffiniert gewürzt. In Kombination mit z.B. einem „Sonnenschein-VIQOY“ (Zucchini, Tomate, Olive) für 7,90 Euro, für Veganer je nach Wahl mit Baby-Salzkartoffeln, Couscous in Tomatenfond oder Reis in Kräuterfond, macht das schon sehr zufrieden und satt.

Da wir beim Presseevent schon alle veganen „Viqoys“ testen durften freuen wir uns sagen zu können, dass uns alle geschmeckt haben. Aber auch die super lecker angemachten Salate hervorragend geschmeckt haben. Nur bei der veganen Suppe haben sich unsere Geschmäcker unterschieden.

Dessert gibt es leider bislang noch keines für Veganer auf der Karte, aber die Geschäftsführerin hat uns den Tipp gegeben, dass im Frühstück – welches ab nächster Woche dann wohl den ganzen Tag über erhältlich ist – ein Obstsalat angeboten wird, der ja ebenfalls als Nachtisch genossen werden kann. * we like *

Vor dem Bezahlen steht im Restaurant noch ein Info-Terminal für alle Gäste zur Verfügung, die genau auf ihre Ernährung achten. Mittels Chip-Karte erfährt der Gast hier nicht nur die Kalorienzahl seiner konsumierten Gerichte und Getränke, sondern zum Beispiel auch Salz- und Eiweißgehalt sowie die konsumierten Kalorien. Wer sich an Werte aus einem Ernährungsplan halten möchte, kann also nach dem Frühstück zum Beispiel den ersten Eiweißverbrauch des Tages begutachten und die weitere Ernährung an diesem Tag dementsprechend anpassen.

Die Markierungen der Speisekarte zeigen übrigens nicht nur vegane Speisen an, sondern auch glutenfreie sowie laktosefreie und ist somit auch für Allergiker interessant.

Apropos Frühstück: Wir haben es zwar noch nicht probiert, da das Frühstück erst ab kommender Woche regulär angeboten wird; die Karte kennen wir aber schon, und sie ist ebenso veganfreundlich gestaltet wie die normale Speisekarte: Müsli (3,20 Euro), Cornflakes (2,80 Euro), frische Früchte nach Saison, alles mit Sojamilch erhältlich. Wer es eilig hat, kann die Speisen auch für ein geringes Pfand in niedlichen Gläschen mitnehmen, und natürlich gibt es ein Bonusprogramm, mit dem Stammkunden hin und wieder an einen gratis Espresso kommen.

Vor den Fotos vom Essen möchten wir noch einmal unterstreichen, wie willkommen wir uns als Veganer im Viqoy gefühlt haben. Wir haben fast alle erdenklichen Veganfragen gestellt, dabei auch herausbekommen, dass zum Beispiel die hausgemachten Eistees derzeit noch mit Honig gesüßt werden, und sind dabei auf erstaunlich viel Offenheit und Interesse gestoßen. Man überlegt sich, demnächst einen weiteren Eistee zu anzubieten, der mit Agavendicksaft gesüßt werden könnte, und auch was die Brote im Viqoy angeht, die derzeit noch nicht als vegan gekennzeichnet sind, wurden wir sogar noch einmal freundlich im Rat gebeten – in den kommenden Speisekarten müsste dann auch veganes Brot zu finden sein.
So stellen wir uns den Weg zur modernen Gastronomie vor, die auch Menschen mit Fast-Food-Gewohnheiten anspricht, gemäß dem Motto: „Fast Good statt Fast Food“.
Wir wünschen dem Team für den ersten Laden in München-Pasing alles Gute und hoffen, dass wir uns demnächst auch in einem weiteren Laden in der Münchner Innenstadt zwischendurch vegan bekochen lassen dürfen.

Sunny´s Lieblings Viqoy ist übrigens das “Garten-Viqoy” mit Gurke, Radieschen, Fenchel, Kräuter) für 7,90 Euro. Sowie der leckere bunte Kräuter-Blattsalat mit Radieschen für 3,60 Euro.

Ruben hat das Sonnenschein-Viqoy mit Zucchini und Couscous besonders gefallen.

TIPP: Egal, für welche Version man sich entscheidet: Das zusätzliche Spießchen Tofu muss man auf jeden Fall probieren!

Ihr findet das Viquo übrigens auch auf Facebook, auf Foursquare und auf der eigenen Website http://www.viqoy.de/

Adresse:
Pasinger Hofgärten
Kaflerstraße 2
81241 München

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 08:00 – 23:00 Uhr
So & Feiertag: 09:00 – 22:00 Uhr

Comments (4) »

Yam Vegan Deli

So, ich melde mich mal wieder zu Wort!

Schon wieder so viel erlebt an der veganen Front 😉 und keine Zeit darüber zu bloggen.
Heute möchte ich dennoch, oder eher -auch noch- über unsere tolle neue Errungenschaft hier in München berichten.
Habe zwar schon den ein oder anderen Blogeintrag meiner Freunde zum Yam entdeckt, bin aber dennoch der Meinung dass es -aufgrund meiner Begeisterung zu dem Laden-, auch auf veganchicks.de erwähnt werden muss.


Eröffnet hat das Yam Vegan Deli, welches zum Yam Yoga Studio gehört, am 04.Juni 2012 ohne großes „tam tam“. Wir hätten ja gleich gar nichts mitbekommen, gäbs nicht immer ein paar Adleraugen im Freundeskreis die bei dem Wort „vegan“ gleich an uns denken und uns SMS senden. So erfuhr ich also per SMS von einer „omnivoren Freundin“, es soll da einen neuen Laden geben der irgendwas mit Vegan und Yoga zu tun hatte. Mehr erstmal nicht.

Als dann mitte Juni die liebe Franziska von Veggie Love zu Besuch kam und ankündigte, sie muss unbedingt noch das neue Yam Yoga Deli oder so, besuchen… war klar – da muss ich auch hin! 🙂 Leider hatte ich an dem Tag keine Zeit mitzugehen, da ich fleißig bei der Vorbereitung für das Greentunes Festival beschäftigt war, aber dazu in einem anderen Blogeintrag mal mehr.

Am Mittwoch, den 20.06. (2 Wochen nach der Eröffnung) war es dann endlich so weit, Sunny hat sich in der Mittagspause mit dem Iphone in der Hand und der geöffneten Maps App auf die Suche nach der Augustenstraße 5 gemacht (um dann festzustellen, dass das ganz easy zu finden ist – gleich ggü. vom Kare).
Ich bin hinein, schon um 11:00 und habe gefragt ob ich schon was zu Mittag haben könnte. „Klar“ war die Antwort, was ich denn gerne hätte… ich habe versucht die große Tafel mit Leuchtschrift versehen zu studieren, aber gleich wurde mir ans Herz gelegt doch die Mixed Plate zu probieren, da sei von allem was drauf! PERFEKT! Während der Wartezeit, habe ich versucht die Besitzerin Esther Bollinger bisschen auszuquetschen. Ob schon viel los sei? – Nein, es wäre noch ruhig, sie dafür aber momentan noch recht dankbar, da sie sich erst an das tägliche Geschäft gewöhnen muss. Immerhin kocht sie hier alles in dem Miniladen selbst und möchte auch jedes Gericht mit Liebe anrichten. Qualität sei ihr mehr wert als Quantität!- Wie sympathisch!

Ich schaue mich im Mini Organic Store um und werde gleich angehalten dies und das zu probieren, so lecker seien die Produkte. Besonders interessiert hat mich allerdings der Wein, der dekorativ auf der gegenüber liegenden Seite des Ladens in Kisten gestapelt liegt. Kein vegan Logo auf den Flaschen zu finden. Hmm… Ob der Wein den auch vegan sei, hab ich Esther gefragt? „Klar, ihr Partner mit dem sie den Laden führt, würde den Wein von kleinen ausgesuchten Weingütern selbst abholen und nur mitnehmen, was ihm versichert wurde, vegan und bio zu sein.“ Wunderbar, denn veganen Wein zu bekommen ist ja immer gar nicht so leicht.

Nun kam endlich das Essen und Sunny war entzückt. So lecker, so gesund, so toll angerichtet. Besonders die kalte Wassermelonen/Mangold Suppe hat es mir angetan. Auf Lob reagiert Esther noch ganz gerührt mit „Danke, oh da bin ich aber froh, ich war mir nicht sicher damit auch andere Geschmäcker zu treffen!“ Meinen hat sie getroffen und wie! Auch mit dem Rest des Essens (selbstgemachtes Fladenbrot mit Dips, Vollkornweizen mit Tofu und leckerer Wildkräuter Salat), alles lecker!

Zur Nachspeise gönnte ich mir noch einen Capuccino (wahlweise, Soja- Reis- oder Hafermilch) und dazu habe ich eine handgemachte Rohkost Praline aus Datteln, Kakao, Cashew, Zimt etc. geschenkt bekommen. 🙂 Fein! Die Kuchentheke würde noch 4 weitere Kuchen (Schoko, Grüntee-Matcha-Kuchen, Karottenkuchen etc.) oder Früchte mit Müsli und Joghurt für mich bereit halten, aber mein Bauch ist wirklich voll.

Als ich kurz bevor ich wieder los musste feststellte, dass ich vergessen habe Geld abzuheben, war auch das kein Problem. Zwar kann man im Yam noch nicht mit Karte bezahlen, aber man vertraute mir und ließ mich ohne Pfand zu hinterlassen kurz zur nächsten Stadtsparkasse saußen um Geld abzuheben. 🙂

Mein Fazit, auch die nächsten zwei Besuche verließ ich jedes Mal mit zufriedenem, glückseelig sattem Gefühl und ich bin dankbar, endlich eine weitere Alternative für ein gesundes veganes Essen in München gefunden zu haben.

 Nun noch ein paar Facts:

Preise: Mixed Plate (von allem etwas) – derzeit: 7,80 Euro.

Update vom 09.08.12: Seit dieser Woche kostet das Mixed Tape (das beste von allem – siehe Fotos) nicht mehr 7.80 Euro sondern 8.80 Euro.). Leider war der alte Preis nicht mehr aufrecht zu erhalten, da im Yam ausschließlich Bio-Produkte verwendet werden (bis auf das Tahin). Wir finden 8.80 ist immernoch ein mehr als fairer Preis für das leckere Essen! Und für Bioprodukte geben wir Veganchicks grundsätzlich gerne einen Euro mehr aus – die Gesundheit dankt´s uns.

Sonstige Hauptspeisen zwischen 4,50 – 7,- Euro.
Capuccino: 2,80 Euro
Kuchen: um 3.- Euro

Alle Speißen können auch mitgenommen werden, und zwar in Umweltfreundlichen Weckgläsern und Schraubverschlußflaschen. Beides gegen 2.- Euro Pfand!

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 10:00 – 20:00
Samstag: 10:00 – 19:00  (warmes Essen, solange der Vorrat reicht, Dips und Kuchen gibt es immer)

Unbedingtes Must have: handgemachte „Apfel/Rosen Limonade“ hmmmmmm….. lecker!!! ♥ (Leider ohne Bild)

Weitere Infos (bitte jeweils anklicken): Abendzeitung hat berichtet, Veggie Love hat berichtet, Claudi (goes vegan) war da und auch Der lernende Veganer hat sich ein (wie man ihn kennt und liebt – kritisches) Bild gemacht! 😉

Comments (7) »