It´s all about a „Frühstücksbrettl“

Juhuuu!!! Die Sunny freut sich so! Warum? Daran will ich Euch heute kurz teilhaben lassen! 🙂

Und zwar dreht sich heute alles um ein paar (genau genommen drei) Frühstücksbrettl! Schon unsere Oma hat immer Frühstücksbrettl gehabt, und diese wurde nicht nur zum Frühstücken, sondern auch fürs Abendbrot verwendet. Teller gabs bei Oma nur fürs Mittagsessen und waren defintiv überbewertet. 😉 Nun ist Oma leider tot und sie fehlt uns sehr, aber was von ihr geblieben ist, ist unsere Liebe zu Brettl (ja – bei uns wird das er durch ein l ersetzt- ihr wisst ja – die Veganchicks san Münch´ner).

Und da stoße ich doch letztens tatsächlich auf einen Onlineshop mit Brettl NUR FÜR UNS!!! Seht selbst:

unglaublich, oder? Ich musste es also kaufen! Und siehe da, es blieb nicht das Einzige!!!

Für männlichen Besuch, habe ich doch gleich mal das „Körnerfresser“-Brettl dazugekauft und auch das Statement Brettl „Vegan“ musste her! Nun bin ich also Besitzerin von drei tollen „Frühstücksbrettl`n“ bei denen jeder gleich weiß, was in in meiner Küche gespielt / gekocht wird!!

Sie machen sich gut in meiner Küche und auf meinem blauen „gute Laune Küchentisch“ oder? Aber als wäre das nicht genug, (gekauft habe ich sie bei DaWanda, zur Lieferung kamen jedoch -siehe Foto 2- jede Menge Visitenkarten) gehe ich heute auf die Homepage www.pflanzenheld.de, und was sehe ich da, das Ganze ist auch noch ein Non-Profit-Projekt! Und 100% des Erlöses dieser Frühstücksbrettchen (um mich mal hochdeutsch auszudrücken) werden an Tierrechts- Organisationen gespendet!!! Ist das nicht toll???

Ihr versteht also, ich MUSSTE über diese Errungenschaft bloggen! 🙂
In wem von Euch also auch ein bisschen Veganchick steckt, oder vielleicht doch ein Körnerfresser, dem sei www.pflanzenheld.de ans Herz gelegt!! 🙂

PS: Doris P. aus Nürnberg (der Kopf hinter Pflanzenheld.de), weiß nichts von diesem Blogeintrag, ich habe keine Kooperation mit ihr, ich habe diese Brettl alle voll bezahlt und mache keine „bezahlte“ Werbung. Sie ist neuerdings sowohl auf FB „Fan“ von Veganchicks und hat auch unseren Blog begutachtet, – aber erst nachdem ich sie auf die Namengleichheit aufmerksam gemacht habe! DANKE DORIS! Ich liebe deine Brettl! Das Veganchick Brettl wird nicht benutzt und bekommt einen Ehrenplatz in meiner Küche & dir weiterhin viel Erfolg!!

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Viqoy – fast food mal anders!

Am Bahnhof München-Pasing in den Hofgärten gibt es ein neues Restaurant namens Viqoy.
Wir haben den Laden gleich an einem der ersten Tage unter die Lupe genommen und waren nun noch einmal zur Presseveranstaltung eingeladen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, einen gemeinsamen Artikel über unser neues Lieblingsrestaurant in Pasing zu schreiben.
Wir, das heißt: Sunny von den Veganchicks und Ruben der lernende Veganer.

Das Viqoy ist ein modern gestaltetes Restaurant, das es sich vor allem zur Aufgabe gemacht, gesunde Gerichte in kurzer Zeit zubereiten, Inhalts- und Nährstoffe so exakt wie möglich für die Gäste einsehbar zu machen und dafür Preise zu verlangen, die sich jeder leisten kann. „VIQOY“ steht dabei für „VItal Quality food to enjOY“.

Was das Restraurant für uns und unsere Blogs so interessant macht ist die Tatsache, dass die Hälfte der sechs Hauptgerichte hier vegan sind und durch ein Blümchen auf der Karte auch eindeutig so gekennzeichnet sind. Wobei von den anderen Hauptgerichten zwei „nur“ aufgrund von Honig unvegan sind, lediglich eines enthält Frischkäse.
Wo bleibt da das Fleisch?
Ohne, dass wir uns anfänglich als Pflanzenesser outen, erklärt man uns stolz: „Gemüse ist bei uns der Star. Fleisch ist nur eine optionale Beilage.“ Und selbst bei den Beilagen finden wir ein veganes Spießchen mit geräuchertem Tofu (2,60 Euro) und sind uns in dem Punkt absolut einig, es ist der wohlschmeckendste Tofu, den wir seit langer Zeit gegessen haben. Bevor der Räuchertofu auf der Grillplatte landet – natürlich separat vom Fleisch – wird er im Viqoy noch raffiniert gewürzt. In Kombination mit z.B. einem „Sonnenschein-VIQOY“ (Zucchini, Tomate, Olive) für 7,90 Euro, für Veganer je nach Wahl mit Baby-Salzkartoffeln, Couscous in Tomatenfond oder Reis in Kräuterfond, macht das schon sehr zufrieden und satt.

Da wir beim Presseevent schon alle veganen „Viqoys“ testen durften freuen wir uns sagen zu können, dass uns alle geschmeckt haben. Aber auch die super lecker angemachten Salate hervorragend geschmeckt haben. Nur bei der veganen Suppe haben sich unsere Geschmäcker unterschieden.

Dessert gibt es leider bislang noch keines für Veganer auf der Karte, aber die Geschäftsführerin hat uns den Tipp gegeben, dass im Frühstück – welches ab nächster Woche dann wohl den ganzen Tag über erhältlich ist – ein Obstsalat angeboten wird, der ja ebenfalls als Nachtisch genossen werden kann. * we like *

Vor dem Bezahlen steht im Restaurant noch ein Info-Terminal für alle Gäste zur Verfügung, die genau auf ihre Ernährung achten. Mittels Chip-Karte erfährt der Gast hier nicht nur die Kalorienzahl seiner konsumierten Gerichte und Getränke, sondern zum Beispiel auch Salz- und Eiweißgehalt sowie die konsumierten Kalorien. Wer sich an Werte aus einem Ernährungsplan halten möchte, kann also nach dem Frühstück zum Beispiel den ersten Eiweißverbrauch des Tages begutachten und die weitere Ernährung an diesem Tag dementsprechend anpassen.

Die Markierungen der Speisekarte zeigen übrigens nicht nur vegane Speisen an, sondern auch glutenfreie sowie laktosefreie und ist somit auch für Allergiker interessant.

Apropos Frühstück: Wir haben es zwar noch nicht probiert, da das Frühstück erst ab kommender Woche regulär angeboten wird; die Karte kennen wir aber schon, und sie ist ebenso veganfreundlich gestaltet wie die normale Speisekarte: Müsli (3,20 Euro), Cornflakes (2,80 Euro), frische Früchte nach Saison, alles mit Sojamilch erhältlich. Wer es eilig hat, kann die Speisen auch für ein geringes Pfand in niedlichen Gläschen mitnehmen, und natürlich gibt es ein Bonusprogramm, mit dem Stammkunden hin und wieder an einen gratis Espresso kommen.

Vor den Fotos vom Essen möchten wir noch einmal unterstreichen, wie willkommen wir uns als Veganer im Viqoy gefühlt haben. Wir haben fast alle erdenklichen Veganfragen gestellt, dabei auch herausbekommen, dass zum Beispiel die hausgemachten Eistees derzeit noch mit Honig gesüßt werden, und sind dabei auf erstaunlich viel Offenheit und Interesse gestoßen. Man überlegt sich, demnächst einen weiteren Eistee zu anzubieten, der mit Agavendicksaft gesüßt werden könnte, und auch was die Brote im Viqoy angeht, die derzeit noch nicht als vegan gekennzeichnet sind, wurden wir sogar noch einmal freundlich im Rat gebeten – in den kommenden Speisekarten müsste dann auch veganes Brot zu finden sein.
So stellen wir uns den Weg zur modernen Gastronomie vor, die auch Menschen mit Fast-Food-Gewohnheiten anspricht, gemäß dem Motto: „Fast Good statt Fast Food“.
Wir wünschen dem Team für den ersten Laden in München-Pasing alles Gute und hoffen, dass wir uns demnächst auch in einem weiteren Laden in der Münchner Innenstadt zwischendurch vegan bekochen lassen dürfen.

Sunny´s Lieblings Viqoy ist übrigens das “Garten-Viqoy” mit Gurke, Radieschen, Fenchel, Kräuter) für 7,90 Euro. Sowie der leckere bunte Kräuter-Blattsalat mit Radieschen für 3,60 Euro.

Ruben hat das Sonnenschein-Viqoy mit Zucchini und Couscous besonders gefallen.

TIPP: Egal, für welche Version man sich entscheidet: Das zusätzliche Spießchen Tofu muss man auf jeden Fall probieren!

Ihr findet das Viquo übrigens auch auf Facebook, auf Foursquare und auf der eigenen Website http://www.viqoy.de/

Adresse:
Pasinger Hofgärten
Kaflerstraße 2
81241 München

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 08:00 – 23:00 Uhr
So & Feiertag: 09:00 – 22:00 Uhr

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Yam Vegan Deli

So, ich melde mich mal wieder zu Wort!

Schon wieder so viel erlebt an der veganen Front 😉 und keine Zeit darüber zu bloggen.
Heute möchte ich dennoch, oder eher -auch noch- über unsere tolle neue Errungenschaft hier in München berichten.
Habe zwar schon den ein oder anderen Blogeintrag meiner Freunde zum Yam entdeckt, bin aber dennoch der Meinung dass es -aufgrund meiner Begeisterung zu dem Laden-, auch auf veganchicks.de erwähnt werden muss.


Eröffnet hat das Yam Vegan Deli, welches zum Yam Yoga Studio gehört, am 04.Juni 2012 ohne großes „tam tam“. Wir hätten ja gleich gar nichts mitbekommen, gäbs nicht immer ein paar Adleraugen im Freundeskreis die bei dem Wort „vegan“ gleich an uns denken und uns SMS senden. So erfuhr ich also per SMS von einer „omnivoren Freundin“, es soll da einen neuen Laden geben der irgendwas mit Vegan und Yoga zu tun hatte. Mehr erstmal nicht.

Als dann mitte Juni die liebe Franziska von Veggie Love zu Besuch kam und ankündigte, sie muss unbedingt noch das neue Yam Yoga Deli oder so, besuchen… war klar – da muss ich auch hin! 🙂 Leider hatte ich an dem Tag keine Zeit mitzugehen, da ich fleißig bei der Vorbereitung für das Greentunes Festival beschäftigt war, aber dazu in einem anderen Blogeintrag mal mehr.

Am Mittwoch, den 20.06. (2 Wochen nach der Eröffnung) war es dann endlich so weit, Sunny hat sich in der Mittagspause mit dem Iphone in der Hand und der geöffneten Maps App auf die Suche nach der Augustenstraße 5 gemacht (um dann festzustellen, dass das ganz easy zu finden ist – gleich ggü. vom Kare).
Ich bin hinein, schon um 11:00 und habe gefragt ob ich schon was zu Mittag haben könnte. „Klar“ war die Antwort, was ich denn gerne hätte… ich habe versucht die große Tafel mit Leuchtschrift versehen zu studieren, aber gleich wurde mir ans Herz gelegt doch die Mixed Plate zu probieren, da sei von allem was drauf! PERFEKT! Während der Wartezeit, habe ich versucht die Besitzerin Esther Bollinger bisschen auszuquetschen. Ob schon viel los sei? – Nein, es wäre noch ruhig, sie dafür aber momentan noch recht dankbar, da sie sich erst an das tägliche Geschäft gewöhnen muss. Immerhin kocht sie hier alles in dem Miniladen selbst und möchte auch jedes Gericht mit Liebe anrichten. Qualität sei ihr mehr wert als Quantität!- Wie sympathisch!

Ich schaue mich im Mini Organic Store um und werde gleich angehalten dies und das zu probieren, so lecker seien die Produkte. Besonders interessiert hat mich allerdings der Wein, der dekorativ auf der gegenüber liegenden Seite des Ladens in Kisten gestapelt liegt. Kein vegan Logo auf den Flaschen zu finden. Hmm… Ob der Wein den auch vegan sei, hab ich Esther gefragt? „Klar, ihr Partner mit dem sie den Laden führt, würde den Wein von kleinen ausgesuchten Weingütern selbst abholen und nur mitnehmen, was ihm versichert wurde, vegan und bio zu sein.“ Wunderbar, denn veganen Wein zu bekommen ist ja immer gar nicht so leicht.

Nun kam endlich das Essen und Sunny war entzückt. So lecker, so gesund, so toll angerichtet. Besonders die kalte Wassermelonen/Mangold Suppe hat es mir angetan. Auf Lob reagiert Esther noch ganz gerührt mit „Danke, oh da bin ich aber froh, ich war mir nicht sicher damit auch andere Geschmäcker zu treffen!“ Meinen hat sie getroffen und wie! Auch mit dem Rest des Essens (selbstgemachtes Fladenbrot mit Dips, Vollkornweizen mit Tofu und leckerer Wildkräuter Salat), alles lecker!

Zur Nachspeise gönnte ich mir noch einen Capuccino (wahlweise, Soja- Reis- oder Hafermilch) und dazu habe ich eine handgemachte Rohkost Praline aus Datteln, Kakao, Cashew, Zimt etc. geschenkt bekommen. 🙂 Fein! Die Kuchentheke würde noch 4 weitere Kuchen (Schoko, Grüntee-Matcha-Kuchen, Karottenkuchen etc.) oder Früchte mit Müsli und Joghurt für mich bereit halten, aber mein Bauch ist wirklich voll.

Als ich kurz bevor ich wieder los musste feststellte, dass ich vergessen habe Geld abzuheben, war auch das kein Problem. Zwar kann man im Yam noch nicht mit Karte bezahlen, aber man vertraute mir und ließ mich ohne Pfand zu hinterlassen kurz zur nächsten Stadtsparkasse saußen um Geld abzuheben. 🙂

Mein Fazit, auch die nächsten zwei Besuche verließ ich jedes Mal mit zufriedenem, glückseelig sattem Gefühl und ich bin dankbar, endlich eine weitere Alternative für ein gesundes veganes Essen in München gefunden zu haben.

 Nun noch ein paar Facts:

Preise: Mixed Plate (von allem etwas) – derzeit: 7,80 Euro.

Update vom 09.08.12: Seit dieser Woche kostet das Mixed Tape (das beste von allem – siehe Fotos) nicht mehr 7.80 Euro sondern 8.80 Euro.). Leider war der alte Preis nicht mehr aufrecht zu erhalten, da im Yam ausschließlich Bio-Produkte verwendet werden (bis auf das Tahin). Wir finden 8.80 ist immernoch ein mehr als fairer Preis für das leckere Essen! Und für Bioprodukte geben wir Veganchicks grundsätzlich gerne einen Euro mehr aus – die Gesundheit dankt´s uns.

Sonstige Hauptspeisen zwischen 4,50 – 7,- Euro.
Capuccino: 2,80 Euro
Kuchen: um 3.- Euro

Alle Speißen können auch mitgenommen werden, und zwar in Umweltfreundlichen Weckgläsern und Schraubverschlußflaschen. Beides gegen 2.- Euro Pfand!

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 10:00 – 20:00
Samstag: 10:00 – 19:00  (warmes Essen, solange der Vorrat reicht, Dips und Kuchen gibt es immer)

Unbedingtes Must have: handgemachte „Apfel/Rosen Limonade“ hmmmmmm….. lecker!!! ♥ (Leider ohne Bild)

Weitere Infos (bitte jeweils anklicken): Abendzeitung hat berichtet, Veggie Love hat berichtet, Claudi (goes vegan) war da und auch Der lernende Veganer hat sich ein (wie man ihn kennt und liebt – kritisches) Bild gemacht! 😉

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Vegan in Paris

Da Paris ja oft als die Stadt der Liebe bezeichnet wird, war ich echt gespannt wie es mit der Liebe in französischen Restaurants aussieht. Und wie ihr Euch denken könnt, bin ich fündig geworden (Und wiiiiieeeee…YAY!)


One vegan chick in Paris

Zunächst mal möchte ich Euch das Loving Hut vorstellen. Eine internationale „Fastfood“ Kette, die mittlerweile in vielen europäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland, Spanien, England und Österreich vertreten ist. (Ach ja… die Vegan Chicks sind im Juni übrigens im Loving Hut am Klopeiner See, einer veganen Pension mit Restaurant in Sankt Kanzian/Österreich. War mein Geburtstagsgeschenk, das ich von meinen tollen Freunden, meiner geliebten Schwester und meinem großartigen Ehemann, der das alles organisiert hat, geschenkt bekommen habe. Ich freu mich schon sooo sehr. Die Vegan Chicks werden berichten 😉  )

Das Personal im Loving Hut war super nett und der Service war wirklich gut. Meine nicht vorhandenen Französischkenntnisse waren übrigens nicht gefragt. Die sprachen alle super Englisch. Die Karte bietet jede Menge frittierte Vorspeisen (nichts für Dich, Katrin) von Frühingsrollen bis Samosa. Die Hauptspeisen reichen von Burger bis Spaghetti & Pizza, von Kebab bis Quiche, also ziemlich international und querbeet. Da fällt es einem fai gar nicht so leicht, sich zu entscheiden… aber meine Wahl fiel dann auf die Pho Suppe mit Seitan, Tofu und jede Menge Koriander. LECKER! Michael empfiehlt den Veggie Burger (hab gebissen, war echt auch gut). Laut der Verkäuferin  im Vegan Fofie’s ürbigens das beste Restaurant der Stadt. Deshalb beim nächsten Paris Besuch unbedingt vorbei schauen. 

Loving Hut

Am nächsten Morgen gabs Frühstück bei Vegan Fofie’s. Du liebst Cupcakes, dann wirst Du Vegan Fofie’s LIEBEN. Und auch für diejenigen, die keine Cupcakes mögen (Saaaaay WHAAAAT? Sowas gibts ja gar nicht) ist ein Besuch in Vegan Fofie’s ein absolutes MUSS! Der Laden ist eher klein und lädt daher leider nicht zum gemütlichen Verweilen ein…. Kaffee gibts leider auch nicht (aber Bionade aus Deutschland), deshalb am Besten die Cupcakes einfach „to go“ einpacken lassen. Aber lasst Euch bitte nicht von der kleinen Locations abschrecken, denn die Cupcakes sind (ihr habt es geahnt) der absolute Wahnsinn!!! Ich habe wirklich noch nie so liebe- und kunstvoll gestaltete Glitzer (Yup richtig gehört. GLITZER!) Cupcakes gesehen. Okay okay ich war noch nie im Babycakes, New York aber es fällt mir schwer, zu glauben, dass man Cupcakes noch besser machen kann 😉 Ich hatte einen Traum aus Zitrone-Kokos sowie einen herzhaften Falafel-Hummus Cupcake. Das ich begeistert war, brauch ich ja jetzt nicht mehr zu sagen, oder? Übrigens… Zahlreiche Cafes, Restaurants und jede Menge süße kleine Shops rund um das Vegan Fofie’s machen einen Ausflug in die Gegend perfekt. Absolut empfehlenswert. 

Cupcake anyone???

Der Grund unseres Paris-Trips war übrigens Michael und mein 2. Hochzeitstag. Deshalb wurde ich am Samstag tre chic ins Gentle Gourmet Cafe ausgeführt. Gerade mal eine Woche eröffnet und dennoch sehr gut besucht (Reservierung daher empfohlen). Da die Speisekarte komplett auf französisch war, wurden wir erstmal (sehr freundlich und charmant) auf Englisch durch die Karte geführt. Ich entschied mich für die Erbsen-Sesam-Suppe, den „Cheese“burger und zum krönenden Abschluss die Schoko-Tarte mit Mocca Eiscreme. *mmmmhhh* Ich war beigeistert. Gerne hätten wir aus gegebenen Anlass eine Flasche Wein getrunken (Halllooooo in Frankreich trinken die Wein doch wie Wasser dacht ich) – Alkohol gibts aber leider nicht. Die Bedienung bot uns zwar an, eine Flasche aus dem nächstgelegenen Kiosk zu holen, das war uns dann aber doch irgendwie… ich sag mal unangenehm. 😉 Da das Restaurant super gelegen ist, kann man danach aber noch wunderbar im Bastille-Viertel (11. Arrondissement) ausgehen. Hier wird in den Cafes, Kneipen und Clubs die Nacht zum Tag.


Brand neu eröffnetes Gentle Gourmet Cafe


Leider blieb gar nicht genug Zeit, alle veganen Locations auszuchecken, denn davon hat Paris echt einige. Alleine sechs rein vegane Locations hat die Stadt zu bieten.  Und laut Happy Cow viele weitere vegetarische und „vegan friendly“ Optionen. Zwar hat mir unsere Stadtführerin eindringlichst versucht zu erklären, dass „Végétarien“ ein Schimpfwort im Französischen ist, aber ich denke, dass sie da absolut unrecht hat. Hier lässt es sich problemlos fleischlos leben. ♥

Paris, je t’aime

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Vegan in Zürich

Nachdem ich vor über einem Jahr aus Zürich zurück nach München gezogen bin, habe ich mich besonders auf diesen kurzen Businesstrip gefreut. Da ich, als ich dort gewohnt und gearbeitet habe, noch nicht vegan war, konnte ich das vegane Leben in der Schweiz noch gar nicht erleben und war gespannt, was mich dort erwartet. Ein kurzer Blick auf www.happycow.net war allerdings mehr als ernüchternd. EIN (!) veganes Restaurant in Zürich??? Naja… ein bisschen enttäuscht aber ehrlich gesagt, nicht zu überrascht, habe ich mich auf veganes Sushi im Biosumo eingestellt. Nachdem ich morgens mit dem Zug angereist bin und den ganzen Tag auf einer Messe verbracht habe, habe ich mich abends hungrig auf den Weg in die Müllerstrasse 51 gemacht. Als ich dort ankam (es hat natürlich geregnet) war die Enttäuschung groß. Das Biosumo ist in einer Bar (Daniel H) untergebracht und bietet lediglich Mo bis Fr von 11.30 bis 15 Uhr veganes Sushi an. Okay okay, ich hätte wohl die Webseite aufmerksamer lesen sollen und nicht einfach blind drauflos steuern sollen aber dennoch war ich enttäuscht (vorallem als ich in der Vitrine der Bar Fleisch gesehen habe)

Naja… Schade. Also kurzer Blick auf die Happycow App und auf ins nächste vegetarische Lokal. Davon hat Zürich übrigens ein paar. Das nächstgelegene Lokal war das Haus Hiltl. Nebenher das älteste vegetarische Restaurant Europas (seit 1898). Dafür gab es sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Ich war sofort begeistert. Ein rießiges Buffet mit allem was das vegane Herz begehrt. Über 50 frische Salate, Suppen, heisse Köstlichkeiten von der asiatischen bis zur indischen Küche, nach Gewicht zum selber aussuchen. Ganz viel Gesundes aber auch Ungesundes und natürlich auch Unveganes aber immer mit Inhaltsangaben (Ei, Milch, Käse, Gluten, Nüsse, Soja etc) ausgezeichnet. Das Ganze in cooler Lounge Atmosphäre, in der man sich einfach wohl fühlt. Und wer Bock hat, kann nach einem leckeren Abendessen nebendran noch in den Club Hiltl gehen, wo auf Wunsch übrigens auch vegetarische und vegane Häppchen serviert werden 😉

Die schweizer Küche, berühmt für Käsefondue und Raclette, strotzt also nicht wirklich vor veganen Möglichkeiten aber wenn man sich im Supermarkt an den rießigen Fleisch- Wurst- Fisch- und nochmal so großen Käsetheken vorbeikämpft kann man schon mal vor so einem Regal landen:

Das hat mich dann gefreut, vor allem für alle Veganer in Zürich, die leider derzeit noch kein rein veganes Restaurant besuchen können. Aber ich bin sicher, bald schon wird auch das kommen. Es heisst doch, in der Schweiz ticken die Uhren anders und dort dauert halt alles ein klein wenig länger… Bin gespannt wann es soweit ist 😉 Ade!

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Das Hirschbachstüberl in Lenggries

Nachdem heute richtig gutes Wetter war, haben ein paar Freunde und ich uns auf den Weg nach Lenggries auf eine Bergtour gemacht. Nach 12,5 Kilometern bergauf und bergab, hat es uns in das nächste Restaurant verschlagen. Nachdem die Hütte auf dem Seekarkreuz noch bis Ende April geschlossen hatte, waren wir am Ende der Tour ziemlich ausgehungert. Und obwohl es uns zunächst ziemlich genervt hat, dass wir nicht in die Hütte einkehren konnten, bin ich jetzt super happy darüber, denn wie es der Zufall so will, handelte es sich bei dem buchstäblich „nächstbesten“ Restaurant um das Hirschbachstüberl. Persönlich hatte ich noch nie davon gehört und dachte halt, dass es sich um ein klassisches, bayerisches Lokal auf dem Land handelt. FALSCH GEDACHT!

Als ich die Karte aufschlug, war schon auf der ersten Seite zu lesen „Neu: vegetarische Küche – Ab April 2012 wird das Hirschbachstüberl vegetarisch!“ WAAAAS? WIE??? VEGETARISCH??? Und so staunte ich nicht schlecht, als mich auf den nächsten Seiten mehrfach mein Lieblingswort VEGAN anlächelte. Circa 12 vegane Gerichte schmücken die Karte und nicht ein einziges Fleischgericht ist darauf zu finden. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und konnte nicht aufhören, der Besitzerin vorzuschwärmen, wie begeistert ich bin, ein vegetarisches Restaurant mitten auf dem Land in Lenggries zu finden. Die Besitzerin Anneliese lebt seit vielen Jahren vegetarisch und seit nun einem Jahr vegan und ist wirklich sehr sympathisch, freundlich und hoch engagiert.

In ihrer Karte schreibt sie „…Wer mich kennt weiß aber, dass in all diesen Jahren meine Liebe zu Tieren ungebrochen und gesunde, moralisch vertretbare Ernährung für mich persönlich unabdingbar blieb: deshalb lebe ich schon viele Jahre vegetarisch und seit einiger Zeit vegan. Ich halte es nicht mehr für ausreichend, diese Maßstäbe nur für mich persönlich anzulegen, sondern sehe mich in der Pflicht, in meinem Betrieb, dem Hirschbachstüberl keine Produkte von getöteten Tieren anzubieten: es geht darum, dass unser übermäßiger Verzehr an industriell produziertem Fleisch unsägliches Leid an den Tieren verursacht und Umweltschäden nach sich zieht, die in keinem Verhältnis zum zweifelhaften Nutzen des Fleischkonsums stehen. Die Verantwortung für diese Grausamkeiten will ich nicht länger übernehmen! Und jetzt bitte genau lesen: es handelt sich um meine persönliche Entscheidung, genauso wie jeder von Euch sich bei jeder Mahlzeit neu entscheiden kann: Ihr müsst Euch nur vor Euch selbst rechtfertigen, es liegt mir fern, diesbezüglich zu (ver-)urteilen!

Den ganzen Text findet ihr hier www.hirschbachstüberl.de

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Anneliese war sehr süß und gab uns einfach so frisch gebackenen Kuchen aus und weil dieser leider nicht vegan war, kam sie kurz darauf mit einem frisch-fruchtigen Erdbeer-Sojamilch-Smoothie zurück mit den Worten „Weil ich will, dass ihr Euren ersten Besuch richtig genießen könnt“ Gegessen habe ich übrigens das selbstgemachte Chilli Sin Carne und war sehr angetan. So übrigens auch meine 4 Freunde, die nicht vegan oder vegetarisch leben und sich eigentlich sehr auf ein Schnitzel gefreut hatten. Ich bin sehr sehr froh, dass das Schweinchen verschont wurde und ich vom Zufall in dieses wirklich tolle, urige, sympathische Lokal geführt wurde und nicht den Beilagensalat ohne Dressing auf der Hütte nehmen musste. Ich kann das Hirschbachstüberl nur wärmstens empfehlen. Am Besten nach einer Wander- oder Fahrradtour einkehren. Dann schmeckts gleich viel noooooch viel besser 🙂

Hirschbachstüberl | Karwendelstrasse 50 | 83661 Lenggries | Tel. 08042 83 12 | www.hirschbachstueberl.de

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Saustartk!!!

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Auf der Bergtour entdeckt. Siehe Zusatz „Fickt alle Jägerärsche“ *ha ha ha*

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Hüttenatmosphäre

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Winter-Wander-Land

Ps.: Allen, die sich fürs Wandern interessieren und vor der großen Schuhfrage stehen, empfehle ich die Trail Boots von www.vegetarian-shoes.co.uk. Die sind echt bequem und haben mich den ganzen Tag bestens begleitet.  

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Vegan und Pelzfrei in Frankfurt

Als ich auf Deutschland is(s)t vegan das erste mal von Anna und ihrem Edelkiosk in Frankfurt erfahren habe, war für mich klar, dass ich dem ersten veganem Cafe in Frankfurt unbedingt einen Besuch abstatten muss. Da bot es sich an, den Besuch mit einer der größten Tierrechtsdemos Deutschlands zu verbinden, der Frankfurt Pelzfrei die am 7.4.2012 durch die Frankfurter Innenstadt zog. Vor Ort fanden sich viele Tierrechts-Stände, vegane Onlineshops die dort ihre Produkte verkauften, (sogar Lush war vertreten) und natürlich gab es viiiiiele leckere vegane Köstlichkeiten. Mit Seitanschnitzel-Semmel und leckerem Kuchen gestärkt, gings dann zum demonstrieren. Laut, wild und mit jeder Menge Polizeischutz wurde dann durch Frankfurts Straßen demonstriert. Wie das ablief und wie das aussah könnt ihr hier sehen: Frankfurter Rundschau – Großdemo in Frankfurt

Danach gings endlich auf zum Edelkiosk. Ich war sofort begeistert. In gemütlicher Atmosphäre und kuscheligem Flair schmecken die selbstgemachten Köstlichkeiten gleich viel besser. Neben Cakepops (TIP!), Cupcakes und Kuchen gibt es im Edelkiosk bedruckte Shirts und Taschen der Firma Earth Positive und eine ordentliche Auswahl an Büchern zum Thema Veganismus. Als Highlight empfand ich persönlich ja den 80er Jahre Fernseher in der Ecke, der Anna schon als junges Mädchen gehört hat. Daran angeschlossen, ein Traum aller 90er Jahre Kinder (wie mich), ein Super Nintendo mit Car Racing Spiel. SUPER! Es hat mich richtig gefreut Anna persönlich kennenlernen zu dürfen. Ich bewundere sie für Ihren Mut, ihren Job im Marketing aufzugeben und ihren Traum vom Edelkiosk zu verwirklichen. Anna war mir sehr sympathisch. Mit ihrer offenen und freundlichen Art ist sie genau die Richtige, den Frankfurtern die vegane Lebensweise näher zu bringen. 

Anna ich wünsch Dir ALLES GUTE und VIEL ERFOLG! 🙂

Für alle, die mehr erfahren wollen, hier gehts zum Interview mit Anna: www.deutschlandistvegan.de

Der Edelkiosk auf Facebook

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*yummy*

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Edelkiosk | Rhönstraße 119 | 60385 Frankfurt
www.edelkiosk.de

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